In Geiselhaft – Teil 1

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In Geiselhaft – Teil 1Isabelle wachte von Schritten und immer lauter werdendem Stimmengewirr auf. Die Sonne war gerade erst aufgegangen und in ihrer Zelle war es noch dämmerig.Zunächst konnte sie kein Wort verstehen, dann als die Stimmen näher kamen, erst „König“, dann aber den ganzen Satz „Der König ist tot!“Als sie sich bewusst wurde, was diese Nachricht bedeutete, spürte sie im ersten Augenblick Hoffnung, dass sie nun sehr bald die Burg verlassen könnte, aber dann ließ sie der Gedanke schaudern, dass vielleicht …Seit drei Jahren lebte sie als Geisel in der Burg. Im Grunde hatte sie es nicht schlecht: sie war zwar im kleinen Gefängnisturm untergebracht, aber nur nachts wurde sie in ihrer Zelle eingeschlossen, den übrigen Tag durfte sie sich im größeren Teil der Burg frei bewegen und fast ihrer gesamte Zeit mit den anderen drei weiblichen Geiseln verbringen. Sie alle bekamen ausreichend und gutes Essen, Körperpflege und waren den Umständen entsprechend „gut“ gekleidet. Natürlich waren sie draußen sofort als Geiseln zu erkennen mit ihren grauen Leinenkleidern und ihren Sandalen. Jede Art von Schmuck durften sie nur an Festtagen tragen.Juliane, die jüngste der vier mit gerade einmal 19 Jahren, besuchte eine Art Schule in der Burg, in die außerdem Bürgerkinder aus der Stadt und Angehörige der Unteren Herrscherschicht gingen. Ansonsten hatten alle vier, von wenigen täglichen Arbeitsstunden abgesehen, kaum Verpflichtungen. Auch Strafen für Fehlverhalten waren äußerst selten, Isabelle konnte sich nur an ein einziges Mal erinnern, gleich nach ihrer Ankunft: damals war Diana, die älteste der Geiseln, viele lange Stunden auf eine Streckbank gespannt worden. Ihre verängstigten und verweinten Augen würden Isabelle für immer im Gedächtnis bleiben.Beim Gedanken an den Tod des Königs erinnerte sie sich wieder an ihre Entführung kurz nach ihrem 19. Geburtstag. Sie war an einem Sommertag mit einer Freundin durch die Felder gelaufen, als plötzlich ein mit vier Pferden bespannter offener langer Wagen von hinten wie aus dem Nichts auftauchte. Vier uniformierte Männer sprangen ab und stellten sich Isabelle und Astrid in den Weg.„Bleibt stehen! Im Namen des Königs!“Isabelle hatte sich gewundert: dies hier war nicht Königsland; ihre Eltern waren die Fürsten des Landes und hatten, soweit sie selbst wusste, immer ein distanziertes, aber durch keinen Streit getrübtes Verhältnis zum König gehabt.Jeweils einer der Uniformierten stellte sich hinter Isabelle und ihre Freundin, während die beiden anderen den Mädchen mit offensichtlich geübtem Griff eiserne Handfesseln anlegten.„Aber was soll denn das…?“ protestierte Isabelle laut, während sich die schweren Eisenringe um ihre Handgelenke schlossen. Die Kette zwischen den Ringen war zum Glück nicht ganz kurz, so dass Isabelle noch ein wenig Bewegungsfreiheit spürte. Ihre Freundin wurde inzwischen auf den Boden gelegt, rücklings, und die beiden für sie zuständigen Männer legten ihr nun dicke Halbringe mit Ösen an den Enden um die Fußgelenke. Danach wurde eine Stange durch die vier Ösen geschoben und an einem Ende mit einem Schloss gesichert.„So. Hinlegen, auf den Rücken!“ während Isabelle noch schockiert ihrer Freundin ansah, spürte sie nun einen kräftigen Druck auf ihre Schulter. Sie war zu verwirrt, um zu protestieren, und ließ sich schnell und elegant neben Astrid auf den Boden gleiten. Auch um ihre Fußgelenke wurden nun diese Eisenschellen wie bei Astrid gelegt. Sie fühlten sich furchtbar eng an, als die Stange durchgezogen war. Isabelle trug leichte Stiefel, deren Schaft in Höhe der Gelenke so dick war, dass die Fesseln gerade noch passten und die Stiefelschäfte gegen ihre Haut gepresst wurden.Astrid wurde jetzt von zwei Männern unter den Achseln gepackt und in eine aufrechte Position gebracht; dann führten sie sie zur Rückseite des Wagens. Erst jetzt nahm Isabelle den Wegen wirklich wahr. Er war alt, sah aber stabil aus. Die Seitenwände waren halbhoch, und hinter den Planken schauten menschliche Oberkörper hervor. Aus ihrer liegenden Position konnte Isabelle nicht viel mehr sehen, nur, dass die Köpfe in ledernen Säcken steckten, die hinter den Köpfen verschnürt waren. Isabelle schwante Böses. Sie wusste von den durchreisenden Sklavenhändlern, die auch unvorsichtige Frauen „einsammelten“, nicht nur solche, die ihnen von den Familien angeboten wurden.Sie beobachtete, wie drei der Männer Astrid auf den Wagen hievten, dann einer wieder herunterstieg, und mit dem vierten Mann zusammen, der neben Isabelle stehen geblieben war, jetzt auch sie unter den Achseln packte und grob hochzog. Einen Moment später stand auch sie vor dem Wagen und wurde auf die Ladefläche gehoben.Der Platz dort war eng. An beiden Bordwänden war jeweils eine schmale hölzerne Bank. Astrid eingerechnet, saßen sieben Frauen darauf; vier auf der linken Seite und drei rechts. Ein Platz schräg gegenüber von Astrid war noch frei. Isabelle wurde unsanft in die Richtung des freien Platzes geschoben und bemühte sich, trotz der Bewegungseinschränkungen durch die Fußfesseln, schnell dort zum Sitzen zu kommen. Mit etwas Mühe gelang es Isabelle, sich zwischen die beiden Frauen, die dort saßen, zu quetschen. Beide waren korpulent, eine sogar sehr dick. Und beide waren wie auch die restlichen Frauen auf dem Wagen – von Astrid und Isabelle abgesehen – komplett nackt. Allen waren braune, abgenutzte Lederhauben über den Kopf gestülpt, und alle ließen die Köpfe hängen – sie wirkten erschöpft und hingen fast in ihren Fesseln. Vor den Sitzbänken befanden sich dicke Holzbohlen, die mit dem Boden verschraubt waren. Die nackten und sehr schmutzigen Füße der Frauen waren mit Eisenringen gefesselt, eine sehr kurze Verbindungskette war an einen vor jedem Platz an der Holzbohle vorhandenen Ring geschlossen, so dass alle Füße nebeneinander auf der Bohle, etwa 10 Zentimeter über dem Wagenboden, standen. Vom Ring aus lief eine weitere Kette schräg nach oben, ihre Ende war an die ebenfalls eisernen Handfesseln angeschlossen. Bewegen konnten die Frauen ihre vor dem Körper gefesselten Arme kaum, denn eine hölzerne karabük escort Stange lief hinter ihnen durch den ganzen Wagen, zwischen ihrem Rücken und den an den Ellenbogen abgewinkelten Armen.Als Isabelle sich vorsichtig setzte, spürte sie beidseits von sich ein leichtes Beben, und die offenbar noch sehr junge und dicke Frau neben ihr schluchzte auf.Astrid gegenüber saß zwischen zwei offenbar älteren Frauen und sah sie mit weit geöffneten, verängstigen Augen an. Beide wagten es nicht, etwas zu sagen. Zum Glück wurde ihre Fesselung nicht mehr verändert, so dass sie zumindest deutlich bequemer sitzen konnten als die armen Frauen neben ihnen. Als der Wagen gleich darauf anrollte, merkte Isabelle aber, dass die Haltung unbequem würde, solange sie ihre angewinkelten Beine auf die Bohle stellte und streckte daher die Beine durch, wodurch die Absätze ihrer Stiefel in der etwa 40 Zentimeter breiten Bodenabschnitt zwischen den beiden Bohlen zu stehen kam. Astrid tat es ihr sofort nach.Isabelle sah nach rechts, in Richtung des „Kutschbockes“. Eine Art Kabine gab es dort, und dort saßen wohl die vier Männer, von denen einer möglicherweise auch der Kutscher war. Nach hinten zur Ladefläche war diese Kabine geschlossen, in der Mitte gab es eine kleine Tür mit einem Fensterchen darin. Von vorne hörte Isabelle von Zeit zu Zeit schallendes Gelächter.Auf diese Weise reisten sie viele Stunden. Isabelle versuchte, sich zu beruhigen. Sie kannte die Gegend und wusste, dass sie noch in den Ländern ihrer Familie waren. Sicher würde sie jemand erkennen, die zuständigen Wächter rufen und sie und Astrid befreien. Aber die Zeit verging, sie passierten nur wenige Dörfer mit noch weniger Menschen, die alle wegsahen, als ihr Wagen durchfuhr. Niemand kam, und langsam wurde es Abend.Eine Weile, bevor es dunkel wurde, steuerte der Wagen eine Art befestigte Siedlung an. Auf einen Ruf hin wurde ein Tor geöffnet, und der Wagen fuhr ohne anzuhalten in die „Burganlage“ ein. Wenig später hielten sie vor einem heruntergekommenen Gemäuer. Sein dunkles Mauerwerk hatte nur wenige, kleine Fensteröffnungen und drei eher schmale, braun lackierte Türen. Kein Mensch zeigte sich. Links des Hauses stand ein weiterer Wagen, der fast genauso aussah, wie der, auf dem sie selbst saßen.Die vier uniformierten Männer waren jetzt abgestiegen und machten sich an der hinteren Bordwand zu schaffen. Sie klappten die Wand herunter und legten eine Art Treppe an. Dann begannen sie, die Verriegelung der Längsstange hinter den Rücken ihrer Sitznachbarinnen zu lösen. Als die Stange nach vorne durchgezogen wurde, regten sich die Körper neben ihr. Die Arme der Frauen hatten jetzt soviel Bewegungsfreiheit, dass Ketten rasselten und die Gefesselten den Moment nutzten, um ihre Arme ausgiebig im Rahmen des Möglichen zu bewegen.Dann wurden die Fußfesseln der Frau, die gleich neben der hinteren Bordwand saß, gelöst. Isabelle beugte sich nach vorne, um zu sehen, was geschehen würde. Die Frau erhob sich schwerfällig, und zwei der Uniformierten hoben sie vom Wagen. Als sie auf festem Boden stand, hängte einer der Männer eine schwere, kurze Kette zwischen die Fußschellen der Frau. Dann wurde sie langsam in Richtung des Gebäudes geführt, die Tür öffnete sich von innen, und die Frau und ihr Begleiter verschwanden im Haus.In gleicher Weise wurden alle Frauen, die links von Isabelle saßen, nacheinander vom Wagen geholt und ins Haus gebracht. Kein Wort fiel, keine der Frauen machte auch nur einen Mucks. Jetzt war die Reihe an ihr. Die Männer blieben hinter dem Wagen stehen und bedeuteten ihr nur mit einer Handbewegung, zur Bordwand zu kommen. Durch das lange unbequeme Sitzen fiel ihr das Aufstehen schwer, und die engen Fußfesseln verhinderten, dass sie schnell genug voran kam.„Los jetzt!“ Dann griffen wieder Arme nach ihr, und einen Moment später stand sie auf dem Boden. Sie blickte sich um – nur noch Astrid und das dicke Mädchen saßen nun noch auf dem Wagen. Dann packte eine kräftige Hand ihren Oberarm und sie wurde rabiat in Richtung des Hauses gezogen, mit der eng sitzenden Stange zwischen ihren Fußfesseln kam sie kaum hinterher, ohne ständig ins Stolpern zu kommen.Vor ihr öffnete sich die Tür, und dann war sie drinnen. Innen lag alles im Halbdunkel, es stank entsetzlich und war extrem warm. Der Sommer war heiß bislang, und das Haus hatte ich wohl stark aufgeheizt in den letzten Wochen.Die Wände waren hell verputzt, der Boden aus Holzbohlen, soviel konnte Isabelle trotz des Dämmerlichtes erkennen. Links und rechts des Ganges, den sie durchschritt, gab es mehrere Gittertüren. Sie konnte einen kurzen Blick in einen der Räume werfen, der von einem Fenster erhellt wurde und gerade so erkennen, dass dort mehrere Personen auf dem Boden lagen. Dann wurde ihr bedeutet, stehenzubleiben, eine schwere Holztür wurde aufgeschlossen, und Isabelle in einen relativ helles, aber kleines Zimmer geschoben. Bevor sie richtig wahrnahm, was passierte, hatte der Uniformierte den Raum wieder verlassen, und ein Schlüssel drehte sich im Schloss. Sie war allein.Zunächst blieb sie mitten im Raum stehen und sah sich um. Ein ganz normales, ländliches Zimmer. Es gab ein kleines, aber vergittertes Fenster und eine weitere Tür. Möbliert war der Raum mit zwei eisernen Betten und einem Regal. Unter dem Fenster stand ein Stuhl. Immerhin waren die Betten mit Leintüchern versehen, die zwar nicht sauber aussahen, aber auch nicht extrem schmutzig. Und hier im Zimmer stank es auch nicht besonders. Wenn sie hierbleiben könnte, wäre es wohl aushaltbar. Nur ihre Fesseln machten ihr Sorgen. Sie testete das Spiel ihrer Handfesseln – es ging, aber sie hoffte inständig, dass man sie ihr nun gleich abnehmen würde. Die Fußfesseln dagegen waren schrecklich stramm, und sie hasste das Gefühl der Enge.Sie bewegte sich langsam auf eines der Betten zu und setzte sich auf die Kante.Ein paar Minuten später drehte sich der Schlüssel im Türschloss, und die Tür ging langsam auf. Eine ältere Frau mit verhärmten Gesicht und ein junges Mädchen kamen herein. Die Frau trug ein gewöhnliches ländliches Kleid, escort karabük aber das junge Mädchen hatte ein auffälliges Äußeres: sie hatte ein kurzes, beiges Leinenkleid an und ging barfuß. Ihre Haare waren sehr kurz geschnitten, und um den Hals trug sie einen Eisenring.Die ältere Frau gab dem Mädchen ein Zeichen, worauf es sich auf den Boden kniete und den Kopf senkte. Sie selbst kam auf Isabelle zu: „Nun, meine Schöne. Ihr werdet bis morgen bei uns bleiben und es hier recht angenehm haben. Aber Ihr müsst mir gehorchen, sonst stecken wir Euch zu den anderen, denen es nicht so gut geht. Ihr werdet doch gehorchen?“Isabelle nickte „Ja. Aber können Sie mir jetzt bitte die Ketten abnehmen?“ flüsterte sie. „Ja, das passiert jetzt gleich. Bleibt einfach still sitzen!“Dann gab sie dem jungen Mädchen einen leichten Klaps auf den Hinterkopf, worauf sie schnell aufstand, und die Tür zum Nebenraum öffnete. Die ältere Frau holte einen Schlüssel au ihrer Tasche und ging vor Isabelle in die Hocke. Dann öffnete sie das Schloss, mit dem die Eisenstange, die ihre Fußfesseln verband, an Ort und Stelle gehalten wurde. Sie zog die Eisenstange vorsichtig heraus, und Isabelle fühlte sich sofort extrem befreit, obwohl die Eisenschellen noch um ihre Stiefel lagen. Dann nahm die Frau auch die Schellen ab und legte sie neben sich auf den Boden. Inzwischen war das Mädchen wieder hereingekommen und hockte sich jetzt an die Stelle der Frau, die aufgestanden war. Das Mädchen machte sich an Isabelles Stiefeln zu schaffen. Nachdem sie die Riemen gelöst hatte, zog sie Isabelle vorsichtig erst den linken, dann den rechten Stiefel vom Fuß. Was sie dann tat, ließ Isabelle erstarren, und sie wurde auf der Stelle knallrot. Das Mädchen griff unter Isabelles Rock, fasste den Ansatz ihrer Strümpfe und zog ihr fast hastig die feinen, weißen Strümpfe von den Füßen. Das war unerhört und unglaublich erniedrigend. Isabelle hatte noch niemals vor einer Fremden, noch dazu einem Mädchen der unteren Klassen, ihre Füße entblößen müssen. Und jetzt wurde sie dazu gezwungen!Die ältere Frau lachte nur. „Sehr ihr? Untenrum seid Ihr Du genau wie wir, auch wenn Eure Füße vielleicht weicher und gepflegter sind. Aber das waren sie die längste Zeit!“Isabelle schämte sich in Grund und Boden. Sie hatte zwar schöne Füße mit kurzen, geraden Zehen und schön gewachsenen rundlichen, kleinen Nägeln, aber die zeigte man niemals in der Öffentlichkeit. Jetzt nahm die ältere Frau wieder den Platz des jungen Mädchens ein. Sie löste Isabelles Handfesseln, jedoch nur die Verbindungskette, die Schellen um die Handgelenke öffnete sie nicht. „Ihr werdet Euch jetzt ganz ausziehen. Schnell und ohne Widerworte, ja? Wie gesagt, sonst kommt Ihr zu den anderen, und zwar so unbekleidet!“Isabelle gehorchte zögerlich. Sie streifte ihr Kleid ab, legte es ordentlich neben sich auf das Bett, und begann dann, ihre Unterwäsche aufzuknöpfen. Dann stand sie nackt und über und über rot und mit gesenktem Kopf vor den beiden Frauen. Das Mädchen griff zaghaft nach Isabelles Kleidern, während die Frau ihr ein ganz ähnliches grobes Kleid, wie es auch das Mädchen trug, hinhielt. „Und das wirst Du jetzt anziehen!“„Nein… Aber das ist doch keine Kleidung… Bitte!“ „Keine Widerworte, oder habe ich mich nicht klar ausgedrückt? Und wenn Du das anhast, aufs Bett legen, auf den Rücken.“Isabelle zog das kratzige graue Hemd an, offensichtlich ein Büßerinnen- oder Gefangenenkleid. Ein einziges Mal während ihrer behüteten Kindheit hatte sie eine Gruppe Frauen gesehen, die so aussahen wie sie jetzt. Ihr Vater neigte nicht zu Bestrafungen von Untergebenen, musste aber einmal gegen eine Gruppe von betrügerischen Dorfbewohnern vorgehen. An fünf junge Frauen in diesen Kleidern, barfuß wie sie, kahlgeschoren und mit schweren Ketten an Händen und Füßen konnte sie sich erinnern, wie sie über den Hof ihres Schlosses in Richtung der Kerker geführt wurden.Jetzt musste sich Isabelle also rücklings auf dieses Bauernbett liegen und konnte nur noch hoffen, dass es nicht noch schlimmer kommen würde. Und es kam natürlich schlimmer. Die Frau hatte sich inzwischen Hilfe einer weiteren älteren Frau geholt, und beide gemeinsam legten sie Isabelle nun, unterstützt von dem jungen Mädchen, die jeweils von hinten die Fesselutensilien zu holen hatte, wieder in Ketten. Ihre Handgelenksschellen wurden mit einer ganz kurzen Kette verbunden, dann legten sie ihr glücklicherweise nicht allzu stramm sitzende Fußschellen an, alt und wohl unzählige Male gebraucht, daher dauerte es eine Weile, bis sie geschlossen und mit einer Kette verbunden waren. Schließlich wurde die Verbindungskette der Fußfesseln am unteren Teil des Bettes in eine dort fest angebrachte Öse eingehängt und verschlossen.Dann verließen die drei Frauen wortlos den Raum. Isabelle rechnete fest damit, dass das zweite Bett für ihre Freundin Astrid bestimmt war. Sie wusste natürlich nicht, dass Astrid bereits ihren Platz für die Nacht eingenommen hatte. Nur wenige Meter von ihr entfernt lag Astrid zusammen mit fünf anderen Mädchen und Frauen in einem schmutzigen, kerkerartigen Raum, an dem Isabelle vorhin schon vorbeigekommen war. Alle angekommenen Mädchen waren nach ihrem Stand sortiert worden. Die als Sklavinnen vorgesehenen lagen in zwei ähnlichen Räumen, wobei die mit „bürgerlicher“ Herkunft separiert wurden. Nur Frauen aus den höheren Ständen kamen in Zimmer mit Betten.Astrid hatte zwischenzeitlich endlich ihr Nachtessen bekommen. In ihrer schmutzigen, übel riechenden Zelle saß sie im Stock, nur die rechte Hand hatte man ihr und ihren Zellengenossinnen zum Essen freigemacht. Alle sechs saßen nebeneinander auf einer breiten Holzfläche, hinter ihrem Rücken ein halbhohes Brett, das als Lehne diente. Ihre nackten Füße steckten in den engen Löchern eines hölzernen Stocks; die Innenseite der Fußlöcher fühlten sich glatt und speckig an. Wenn Astrid geradeaus schaute, sah sie die Reihe ihrer Zehen vor sich, die hinten knapp über den Holzbalken ragten. Den beiden links und rechts neben ihr Sitzenden waren die großen Zehen mit Lederriemen zusammengebunden karabük escort bayan worden. Das Ende des Lederriemens war an eine Öse oben am Holzbalken geknotet, so dass die Zehen der beiden jungen Mädchen stark zurückgebogen wurden. Die linken Hände aller sechs Frauen waren ebenfalls mit Lederriemen an die gleiche Öse gebunden. Alle aßen, so gut sie konnten, gierig mit der einen freien Hand. Die Blechnäpfe lagen vor ihnen im Schoß. An der gegenüberliegenden Wand war eine schmale Bank angebracht, auf der zwei Uniformierte saßen. Als alle mit dem Essen fertig waren, sammelte der eine Wärter die Näpfe ein und brachte sie nach draußen, wobei er die Gittertür, die bisher angelehnt war, nach seiner Rückkehr in die Zelle krachend ins Schloss fallen ließ.„So, dann wollen wir mal!“ Beide Männer gemeinsam entfernten erst das Brett, das den sechs Frauen als provisiorische Rückenlehne gedient hatte, und begannen dann, die Handfessel der ganz links Sitzenden vom Stock zu lösen. Dann wurden ihr mit dem selben Lederriemen beide Handgelenke zusammengefesselt und wiederum an die Öse geknotet. Die erste, die an der Reihe war, war eine etwa 30jährige, nicht besonders reizvolle blonde Frau, sehr hellhäutig und schon während der ganzen Zeit mit Tränen in den Augen. Als einer der Wärter jetzt ein ledernes Riemengeschirr vor ihr Gesicht hielt, jammerte sie nur kurz auf „Bitte nicht, bitte…“ Doch dann öffnete sie schon fast reflexhaft den Mund, und ein dicker Lederzapfen verschwand darin. Der Wärter legte ihr mit schnellen, geübten Griffen das gesamte Riemengeschirr um das Kinn, über die Stirn und die Wangen und zurrte alle Riemen auf ihrem Hinterkopf eng zusammen. Der Knebel drückte sich in das Gesicht der Frau, der die Tränen jetzt nur so über die Wangen strömten. Offensichtlich hatte sie schon öfters längere Zeit so geknebelt verbracht.Das erste der beiden Mädchen, deren Zehen gefesselt waren, wurde anders behandelt. Auch ihre Hände wurden mit dem Lederriemen zusammengebunden, dann aber von dem hinter ihr stehenden Wärter nach hinten gezogen, wobei sie in eine liegende Position gebracht wurde. Dann knotete der Wärter den Riemen an eine Öse hinten an der Wand, so dass das Mädchen jetzt ausgestreckt auf dem Rücken liegen musste. Durch diese Lage wurden ihre Zehen noch mehr gestreckt, und auch sie wimmerte leise vor sich hin. Als das dritte Mädchen, das neben Astrid lag, in der gleichen Weise behandelt wurde wie die erste Frau, hatte Astrid das Prinzip verstanden. Und als sie darauf an der Reihe war, bestätigte sich ihre Hoffnung – sie wurde in liegender Position an die Wand gebunden und bekam zum Glück keinen Knebel in den Mund, was sie unglaublich erleichterte.Das dicke Mädchen neben ihr, das die ganze Zeit über extrem geschwitzt hatte, wurde dann wieder aufrecht sitzend und geknebelt fixiert.Als alle in Position gebracht waren, versuchte Astrid, sich zu entspannen. Sie dachte, wie es Isabelle wohl gehen würde und ob sie auch in einer so erniedrigenden Position hilflos die Nacht verbringen müsste. Als später auch das dämmerige Licht ausging, nahm das Jammern und das Schluchzen immer noch kein Ende. Astrid wusste nicht, dass nur die erste Frau in der Reihe schon fast eine Woche so gefesselt zugebracht hatte und dass alle anderen wie sie am selben Tag „eingefangen“ worden waren.Währenddessen hatte auch Isabelle zu Abend gegessen. Das Essen war fast luxuriös im Vergleich zu dem, was und unter welchen Umständen ihre Freundin gegessen hatte. Sie hatte beide Hände frei und bekam sogar Besteck. Nach dem Essen wurde sie verhältnismäßig sanft nochmals zur Toilette geführt, danach musste sie sich dann in gleicher Position wieder auf das Bett legen, ihre Handfesseln wurden wieder mit der kurzen Kette von vorher verbunden, jetzt aber hinter ihrem Kopf an das obere Ende des Bettgestells geschlossen. Isabelle bekam vorher noch ein einfaches, dünnes Kopfkissen und eine leichte Decke, dann war sie offenbar fertig für die Nacht. Sie wunderte sich mehr und mehr, wo Astrid blieb, traute sich aber nicht, das Mädchen zu fragen, das noch immer in einer Ecke des Zimmers auf dem Boden kniete.Als sie gerade versuchte, trotz der Fesselung einzuschlafen, ging noch einmal die Tür auf. Isabelle drehte sich herum, so gut es ging.Zwei Wärter brachten eine Frau in den Raum, die sich heftigst zu wehren versuchte. Die beiden hatten Mühe, sie zum Bett zu bugsieren. Die Frau war klein, hatte einen kräftigen, aber sehr schönen Körper und war bereits nackt. Astrid jedenfalls war es nicht. Ihr Kopf steckte in einer stramm geschnürten Lederkapuze, nur gedämpfte Geräusche, die nach durch einen Knebel gehinderten Schreien klangen, drangen nach außen. Unten aus der Haube sah etwas rotes Haar hervor. Ihre Hand- und Fußgelenke waren in Eisenschellen geschlossen, wobei die Hände hinter dem Rücken lagen und die Fußfesseln auf Isabelle viel schwerer wirkten als ihre eigenen.Endlich gelang es den Wärtern, die Frau bäuchlings auf das Bett zu werfen Sie wehrte sich noch immer stark, als die Verbindungsketten der Fesseln geöffnet wurden. Sogar das Mädchen und die ältere Frau waren jetzt hinzugeholt worden, um zu helfen. Gemeinsam gelang es ihnen, indem sie sich auf die Beine der Frau setzten, die Fußfesseln unten links und rechts am stabilen Bettrahmen einzuklinken und mit Schlössern zu sichern. Dann wurden auch ihre Handfesseln gelöst und in ähnlicher Form oben beidseits des Bettes gesichert. Ohne ein weiteres Wort verständigten sich die Wärter dabei, jetzt sahen sie sich kurz zufrieden an, gingen aus dem Raum und überließen den Rest den beiden Frauen. Die Ältere warf eine fast verschlissene Decke über die Frau, so dass nur ihre Füße, die unter über die Bettkante hinausragten, zu sehen waren. Der Kopf in der schwarzen Lederhaube bewegte sich wild hin- und her.Als die Frauen (das barfüßige Mädchen folgte der Frau mit gesenktem Kopf) den Raum verlassen und der Schlüssel sich zweimal im Schloss gedreht hatte, wurde Isabelle langsam ruhiger, und etwas später zum Glück auch die Frau auf dem anderen Bett. Die gedämpften Schreie hörten auf, und nur von Zeit zu Zeit drang so etwas wie leises Schluchzen an Isabelles Ohren.Sie fragte sich, wie es wohl weitergehen würde, war aber fest davon überzeugt, dass man schon auf der Suche nach ihr wäre und sie spätestens morgen befreit würde.

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